Hunde-, Katzenfloh (Ctenocephalides canis / Ctenocephalides felis)

Hundefloh, Katzenfloh

Größe:

Larve ca. 5mm.
Adult 1,5-3mm

Aussehen:

Larve ist fadenförmig, beinlos, weißlich und beborstet. Adult ist braun bis rotbraun, Beinpaar dunkelbraun bis schwarzbraun und als Sprungbeine ausgebildet. Körper seitlich stark zusammengedrückt. Flügellos. Am Vorderrücken unterhalb des Kopfrandes befindet sich ein Stachelkamm.

Nahrung:

Der adulte Floh saugt mehrmals täglich Blut an Haustieren, Ratten, Mäusen, Menschen.

Die Larve ernährt sich beispielsweise von Materialien wie Hautschuppen oder Flohkot.

Auftreten:

Im Außenbereich überwiegend in den warmen Monaten. In Wohnräumen ganzjährig.

Lebensweise:

Die Larve ist in Fugen, Ritzen, Teppichen, Nist- und Lagerstätten des Wirtes zu finden.

Der adulte Floh ist temporär parasitär. Das bedeutet, dass er sich nur zur Nahrungsaufnahme auf dem Wirtstier befindet. Er bevorzugt eine Temperatur von 18-30°C und eine relative Luftfeuchte von 70-90%, ist lichtscheu und kann bei 7-10°C ca. 60 Tage hungern. Die Puppe kann im Ruhezustand bis zu einem Jahr überleben.

Vermehrung:

Holometabol. Legt bis zu 400 Eier in die Umgebung der Wirte ab. Schlupf nach 1-10 Tagen. Entwicklungsdauer der Larve ca. 5-15 Tage.

Lebenserwartung:

3-4 Monate, maximal 7 Monate.

Besonderheiten:

Beim Hundefloh ist der erste Stachel am unteren Kopfrand nur halb so lang wie der zweite. Beim Katzenfloh hingegen sind beide Stacheln fast gleich lang.

Schaden:

Verursacht schmerzhafte, meist mehrmals hintereinander ausgeführte Stiche, die juckend zur Quaddelbildung bzw. zur Entzündung nach Kratzen führen. Überträger von z.B. Bandwurmlarven, Bakterien, Pilzen, Fleckfieber und Pest.

Bekämpfung:

Flöhe werden von uns durch Mittel bekämpft, die keinerlei Dampfdruck aufweisen. Das bedeutet, dass diese nicht in die Raumluft übergehen und daher für die Gesundheit völlig unbedenklich aktiv werden. Hier erfolgt eine Maßnahme in enger Zusammenarbeit mit dem behandelnden Tierarzt, da eine Bekämpfung am befallenen Tier durch den Schädlingsbekämpfer gesetzlich verboten ist.


Nähere Details bezüglich Bekämpfung und Biologie erhalten Sie auf Anfrage in einem persönlichen Gespräch. Wir beraten Sie gerne!