Reiskäfer (Sitophilus oryzae)

Reiskäfer

Größe:

Ei 0,5 - 0,8 mm.

Larve bis ca. 3,5 mm.

Imago 2,2 - 3,5 mm.

Aussehen:

Die Eier sind weiß.

Larven weißlich und dick mit braunem Kopf, sowie beinlos.

Imago glänzend rotbraune bis schwarze Flügeldecken mit den vier unklar umgrenzten orangefarbenen Flecken. Der Halsschild ist mit länglichen Einstichen punktiert, in der Mitte befindet sich ein unpunktierter Längsstreif.

Nahrung:

Mais und Reis, Buchweizen, Bohnen und Cashewnüsse, ferner Teigwaren, Erbsen, Eicheln, Edelkastanien und Baumwollsamen. Ausgewachsene Reiskäfer fressen auch Mehl, Dauergebäck, Weißbrot und Tabak.

Auftreten:

Getreidelager, Mühlen, Saat- und Futtermittelhandlungen. Ganzjährig.

Lebensweise:

Larven sind lichtscheu.

Imago ist flugfähig und überwintert im Getreide oder in Ritzen/Spalten von Lagerräumen.

Vermehrung:

300-550 Eier (1-5 pro Tag) werden einzeln in durch ein mit Hilfe des Rüssels geschaffenes Loch in ein Getreidekorn abgelegt. Das Loch wird anschließend wieder mit einem Sekret versiegelt. Die geschlüpfte Larve bleibt im Korninneren, frisst dort und verpuppt sich. Erst das Imago frisst sich aus dem Korn frei.

Interessanterweise ist dieser Käfer parthenogenesefähig, er kann sich also aus einem unbefruchteten Ei eintwickeln.

Entwicklungszyklus beträgt im Sommer ca. 26 Tage und im Winter bis 92 Tage.

Lebenserwartung:

Ca. 8 Monate

Besonderheiten:

Die gesamte Entwicklung findet im Getreidekorninneren statt. Charakteristische Bohrlöcher in befallenem Getreide. Reiskäfer können schnell laufen. Primärer Vorratsschädling (befällt intakte Getreidekörner). Wegbereiter für Sekundärschädlinge (Schädlinge, die vorgeschädigtes Getriede befallen).

Schaden:

Wird noch erstellt...

Bekämpfung:

Wird noch erstellt...